Funktionale Einschränkungen der Testumgebung

Das zukünftige Handschriftenportal befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Dennoch möchten wir Sie in den Prozess einbinden und zum Ausprobieren erster Funktionalitäten einladen.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche aktuell in der Testumgebung verfügbaren Funktionalitäten und Anzeigeelemente noch nicht abschließend implementiert sind, auch die mobile Version befindet sich noch in Arbeit. Das Entwicklungskonzept sieht vor, möglichst viele Funktionen zunächst rudimentär abzubilden, um bereits möglichst früh Rückmeldung der späteren Nutzer:innen einbeziehen zu können. Dieses Feedback soll in die weitere Entwicklungsarbeit einfließen. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, das Portal aktiv mitzugestalten!

Einige Funktionsbereiche sind darüber hinaus in der Testumgebung zwar derzeit noch nicht implementiert, werden aber bis zum Ende dieser Projektphase (Ende 2021 / Anfang 2022) fertiggestellt. Die folgende Zusammenstellung listet die wichtigsten davon auf, die sukzessive integriert werden:

  • Integration von Normdaten in Suche und Anzeige

Normierte Daten sind essentiell für ein sinnvolles Retrieval und gut verknüpfte Daten. Die im Nachweis zum Teil schon eingebundenen und in einem internen Normdatenservice verwalteten Daten werden aktuell noch nicht in Suche und Präsentation berücksichtigt: Daher sind zum Beispiel auch manche Einträge in den Filteroptionen noch doppelt in unterschiedlicher Ansetzung zu finden. Auch solche Probleme werden durch die Normdatenintegration behoben.

  • Trefferkontext und Springen zur Fundstelle

In der Trefferliste der aktuellen Testumgebung finden Nutzer:innen bereits einzeln aufgelistet den Fundkontext des jeweiligen Treffers: Wo in der Beschreibung ist der jeweilige Suchterm vorgekommen? Bislang ist es allerdings erst möglich, daraufhin die Beschreibung als Ganzes zu öffnen, ohne dass dieser Trefferkontext im Beschreibungstext markiert wäre. Um das Navigieren zur gewünschten Stelle zu erleichtern, wird ein Klick auf den zitierten Fundkontext in der Trefferliste zukünftig direkt zur entsprechenden Textstelle führen.

  • Erweiterte Suche

Der Button ist in der aktuellen Testumgebung bereits vorhanden, er hat aber noch keine Funktion: Selbstverständlich wird den Nutzer:innen des Handschriftenportals neben der einfachen Feld- und Volltextsuche sowie der nachträglichen Filterung auch eine relativ komplexe erweiterte Suchmaske zur Verfügung stehen, in der beispielsweise verschiedene Feldsuchen über boolesche Operatoren verknüpfbar sein werden.

  • Erweiterung des Angebots von Filtern und Suchfeldern

Aktuell werden nur wenige Kerndaten, die in vielen wissenschaftlichen Beschreibungen enthalten sind, als Basis von Filtern und Feldsuchen angeboten. Deren Umfang soll stark erweitert werden, um eine gezieltere Recherche zu ermöglichen. Beispielhaft genannt seien Suchfelder für Initien sowie erweiterte Filter für Buchschmuck und Provenienzen.

  • Suche in spezifischen inhaltlichen Volltextpassagen

In der aktuellen Testumgebung existiert zwar eine Volltextsuche, diese bezieht sich allerdings immer auf den gesamten Text einer Beschreibung. Zukünftig sollen auch einzelne Beschreibungsabschnitte spezifisch durchsucht werden können.

  • Layout und semantische Formatierung der wissenschaftlichen Beschreibungen im Arbeitsplatz

Derzeit existiert noch kein nutzerfreundliches Layout der wissenschaftlichen Beschreibungen im Arbeitsplatz. Zum aktuellen Stand der Testumgebung soll lediglich gezeigt werden, wie Beschreibungen und Digitalisate im Portal Seite an Seite betrachtet werden können. Das Layout lag bislang noch nicht im Fokus der Entwicklungen und wird selbstverständlich noch besondere Aufmerksamkeit erfahren.

  • Integration von Images  bisher nur gedruckt vorliegender Beschreibungen mit OCR-Volltexten im Hintergrund

Diese werden als Images im Arbeitsplatz zu öffnen sein, der über OCR durchsuchbar gemachte Volltext und normalisierte Sucheinstiege werden die Bilder ergänzen. 

  • Navigierbare Inhaltsverzeichnisse in Beschreibungen

Die Anzeige von Beschreibungen im Arbeitsbereich zeigt in der aktuellen Testumgebung ein sehr grundlegendes Inhaltsverzeichnis. Dieses wird noch stark erweitert – alle Hauptabschnitte und üblichen Untergliederungen von Beschreibungen sollen einzeln ansteuerbar werden.

  • Nutzung mehrerer Arbeitsbereiche

Im Arbeitsplatz stehen künftig mehrere Arbeitsbereiche zur Verfügung: Nutzer:innen können beliebig viele weitere Arbeitsbereiche hinzufügen, um ihre Arbeit etwa thematisch zu strukturieren – als würde man analog Unterlagen thematisch sortieren. Mittelfristig sollen Arbeitsbereiche mit zusammengestellten Inhalten im persönlichen Nutzerkonto gespeichert und bei Bedarf  geteilt werden können.

  • Anzeige strukturierter Kerndaten der Beschreibung

Die wissenschaftlichen Beschreibungen werden in der aktuellen Testumgebung nur als Fließtext angezeigt – auch dann, wenn zusätzlich strukturierte, normalisierte oder sogar normierte Daten vorhanden sind. Für diese Informationen werden noch einfache, schnell überblickbare Anzeigeformate entwickelt.

  • Anzeige der Quellbeschreibung für Kerndaten zur Handschrift

Die auf der Übersichtsseite einer Handschrift zusammengestellten Kerndaten können perspektivisch aus unterschiedlichen im Portal vorhandenen Beschreibungen stammen; die jeweiligen Quellen werden direkt angezeigt. Aktuell stammen die Daten zu Testzwecken nur aus einer  Beschreibung.

  • Persistente Identifikatoren

Einzelne Handschriften, also Kulturobjekte, werden persistente Identifikatoren erhalten, die auf die jeweilige Übersichtsseite verweisen. Auch für Beschreibungen und Digitalisate sollen entsprechende persistente IDs vergeben werden. Dadurch werden Portalinhalte in Publikationen oder von Webseiten aus stabil referenzierbar.

  • Redaktionell gepflegte Inhalte zum Portal sowie zu datengebenden Institutionen und Projekten

Informationen zu Bibliotheken, anderen Einrichtungen und Projekten, die Erschließungs- oder Bilddaten zum Portalbestand beisteuern, sowie zu nutzungsrelevanten Portal-Themen sind aktuell noch nicht in der Testumgebung vorhanden. Sie sollen das Angebot künftig ergänzen und einen weiteren Einstieg in den Datenbestand bieten. Darüber hinaus werden auch die aktuell auf der Projektwebseite gepflegten Informationstexte und Bloginhalte mit der einheitlichen Portalseite verschmelzen.