Anleitungen zu Grundfunktionalitäten der Testumgebung

Das künftige Handschriftenportal befindet sich derzeit in Entwicklung (s. die Release Notes), weshalb noch nicht alle geplanten Funktionalitäten umgesetzt sind. Eine Aufstellung der gegenwärtigen Einschränkungen finden Sie hier. Selbstverständlich wird das finale Portal intuitiver zu bedienen sein als zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Testumgebung.

Nachfolgend finden Sie Nutzungshinweise zu den bereits entwickelten Funktionalitäten:

Suche

Inhaltlich nach Handschriften suchen

In die Suche nach Handschriften anhand inhaltlicher Kriterien sind je nach Vorwissen und Fragestellung verschiedene Einstiege möglich.

  1. In der Suchbox, die auf der Startseite mittig und sonst in der oberen Leiste erscheint, finden Sie ein Eingabefeld, den Suchschlitz.
  2. Geben Sie dort Ihren Suchbegriff in beliebiger Formatierung und Vollständigkeit ein. 
    • Es liegt eine Suchmaschinentechnologie zugrunde, die auch unscharfe, also nicht-exakte Suchen ermöglicht.
    • Eine leere Suche, also die Anzeige aller im System verzeichneten Handschriften, erreichen Sie durch die Eingabe eines Asterisks * oder Sie lassen das Suchfeld einfach leer.
    • Für eine Phrasensuche, mit der Sie eine Wortkombination in exakter Reihenfolge finden können, setzen Sie Ihren Suchbegriff in Anführungszeichen: “…”.
  3. Drücken Sie ‘Enter’ oder klicken Sie auf ‘Suchen’.
  4. Ihre Ergebnisse werden nun in der Trefferliste angezeigt, gruppiert nach Handschrift und sortiert nach Relevanz. 
  5. Informationen zum genauen Fundkontext erhalten Sie, indem sie auf den grauen Bereich oder den kleinen Pfeil unterhalb der jeweiligen Trefferkarte klicken und den Fundkontext aufklappen.
  6. Klicken Sie in der Trefferliste auf die Signatur der gefundenen Handschrift, um zur Übersichtsseite zu gelangen.
  1. Wählen Sie in der Suchbox links neben dem Suchschlitz aus dem Dropdown-Menü das relevante Feld.
    • ‘Alles’: Voreingestellte Funktion, durchsucht alle Felder und den Volltext.
    • ‘Signatur’, ‘Erscheinungsort/-raum’, ‘Sprache’: Durchsucht nur das entsprechende Feld.
  2. Geben Sie einen Suchbegriff ein und klicken Sie auf ‘Suchen’.
  1. Führen Sie eine Textsuche durch, um eine möglichst gut eingegrenzte Trefferliste zu erhalten.
  2. In der Trefferliste öffnen Sie oben mittig über einen Klick auf den Button ‘Filtern’ die Filterschublade.
  3. Hier stehen Ihnen verschiedene inhaltlich gruppierte Filter zur Verfügung.
    • Mehrfachauswahl: Wählen Sie ein oder mehrere passende Optionen. Die Werte werden mit ODER verknüpft; es erscheinen also Treffer, die mindestens einen der Werte enthalten.
    • Schieberegler: Stellen Sie über den Regler den Wertebereich ein, innerhalb dessen sich Treffer bewegen sollen. Bei der Entstehungszeit steht zusätzlich die Checkbox ‘Zeitraum komplett innerhalb der Range’ zur Auswahl, da im Treffer selbst ein Zeitraum angegeben sein kann. Die Checkbox schließt dann Treffer aus, bei denen nur das Start- oder Enddatum innerhalb des Bereichs läge.
    • Über die Filteroption ‘Leere’ können Sie Treffer anzeigen lassen, bei denen die entsprechende Information nicht vorhanden ist.
  4. Ein Klick auf den Button oben rechts, der eine Vorschau auf die neue, eingeschränkte Trefferzahl bietet, wendet die Filter an und schließt die Schublade.
    • Ein Klick auf das ‘X’ rechts oben schließt die Schublade, ohne die Filter anzuwenden, und verwirft die Änderungen.
    • Sie können die Filterschublade zwischenzeitlich über den unteren Button wieder schließen, um in der Trefferliste nach neuen Filterkriterien zu suchen. Das Auf- und Zuschieben hat keinen Effekt auf die Trefferliste.
  5. Aktive Filter werden oben in der Trefferliste angezeigt und können dort wieder zurückgesetzt werden.
  1. Führen Sie entweder eine leere oder eine Textsuche aus.
  2. Öffnen Sie in der Trefferliste die Filterschublade.
    • Alle angezeigten Filteroptionen basieren auf der durch die Suche gefundenen aktuellen Trefferliste. Optionen, die in diesem Datenset nicht verfügbar sind, werden nicht angezeigt.
    • Hinter sämtlichen Filteroptionen wird die Anzahl der Treffer angezeigt.
    • Hinter der Option ‘Leere’ wird angegeben, in wie vielen Datensätzen die entsprechende Information nicht vorhanden ist.
    • Im ‘Anwenden’-Button oben rechts wird Ihnen die Anzahl der Treffer bei aktueller Filterkonfiguration angezeigt.
  3. Wenn Sie Filteroptionen auswählen, verändern sich die Zahlen hinter den Optionen; auch Optionen, die nicht mehr auftauchen, bleiben grundsätzlich angezeigt. Sie können so sehen, aus welchen Datensätzen sich die Trefferliste zusammensetzt.

Daten zu einer bestimmten Handschrift anzeigen

  1. Geben Sie in den Suchschlitz Ihnen bekannte Daten zur Identifizierung der gesuchten Handschrift ein – etwa Ort, besitzende Einrichtung und/oder Signatur.
    • Sie können auch nur Teile der Signatur eingeben, etwa die Signaturenreihe.
  2. Drücken Sie ‘Enter’ oder klicken Sie auf ‘Suchen’.
  3. In der Trefferliste sehen Sie eine Aufstellung Ihrer Suchergebnisse – gruppiert nach Handschrift und sortiert nach Relevanz für Ihre Anfrage.
    • Um die Trefferliste schneller nach bekannten Signaturen abzusuchen, können Sie oben rechts die Anzeigeoption der Trefferliste verändern: Wählen Sie beispielsweise über das letzte der vier Icons eine sehr schlanke Anzeige, die sowohl die Karten für Basisdaten als auch den Trefferkontext zuklappt.
  4. Klicken Sie in der Trefferliste auf die Signatur der gefundenen Handschrift, um zur Übersichtsseite zu gelangen.
  1. Kopieren Sie aus der Übersichtsseite die in Ihrem Browser angezeigte Adresse, um sie schnell weiterzugeben, oder setzen Sie ein Lesezeichen.
    • Dabei wird auch die Suche, die zur Handschrift geführt hat, weitergegeben.
    • Diese Adressen sind noch nicht persistent!
  1. Rufen Sie aus einer Suche oder über einen Link die Übersichtsseite zu einer Handschrift auf. 
  2. Hier sehen Sie nun alle im Portal verfügbaren Informationen zur Handschrift:
    • eine Tabelle mit aus Beschreibungen extrahierten Basisdaten,
    • alle vorhandenen wissenschaftlichen Handschriftenbeschreibungen,
    • alle vorhandenen Digitalisate.
  3. Die drei Bereiche sind untereinander angeordnet, scrollen Sie zu ihrer gewünschten Rubrik.

Die Übersichtsseite zu einer Handschrift lässt sich mit einem Klick auf die Signatur aufrufen.

Arbeitsplatz

Mit Digitalisaten arbeiten

  1. Navigieren Sie zur Übersichtsseite der betreffenden Handschrift 
  2. Öffnen Sie das Digitalisat direkt mit Klick auf das Thumbnail oder
  3. scrollen Sie in den Abschnitt ‘Digitalisate’.
    • Klicken Sie auf eine Digitalisatkarte, um das Digitalisat direkt in Ihrem Arbeitsplatz zu öffnen oder
    • klicken Sie auf das ‘Plus’-Symbol, um das Digitalisat zu Ihrem Arbeitsplatz hinzuzufügen, aber im jetzigen Portalbereich zu bleiben und ggf. weitere Digitalisate bzw. Beschreibungen hinzuzufügen. Wechseln Sie anschließend über die Menüleiste zum Arbeitsplatz.

ⓘ Digitalisate können im Handschriftenportal in zwei verschiedenen Formen registriert sein: Als Link auf eine externe Präsentation – etwa die digitale Bibliothek der besitzenden Einrichtung, eine Projektwebsite oder eine Edition, oder aber als IIIF-Manifest, das intern im Arbeitsplatz angezeigt werden kann. Es können auch beide Varianten für ein Digitalisat vorhanden sein. Zur internen Variante gelangen Sie wie oben beschrieben über direkten Klick auf die Karte/das Plus-Icon oder das Thumbnail. Externe Links finden Sie im unteren Bereich der Digitalisatkarte, sie werden stets in einem neuen Tab geöffnet.

  1. Öffnen Sie ein Digitalisat im Arbeitsplatz.
  2. Über die beiden Pfeilschaltflächen in der unteren transparenten Leiste des Bildfensters können Sie jeweils eine (Doppel-)Seite vor- bzw. zurückblättern. Unter der Pfeilschaltfläche wird die betreffende Seitenzahl angezeigt.
  3. Neben dieser grundlegenden Variante gibt es noch mehrere andere Möglichkeiten zur Navigation:
    • Inhaltsverzeichnis: Über das Burger-Menü oben links klappen Sie die Seitenleiste mit dem Menü auf. Der dritte Menüpunkt ist das Inhaltsverzeichnis und lässt sich durch einen Klick öffnen. Hier finden Sie zum Digitalisat verzeichnete Strukturdaten in mehreren hierarchischen Ebenen und können per Klick auf den Eintrag zur entsprechenden Seite springen.
    • Galerieansicht: Öffnen Sie das Fenstermenü über das erste Icon am oberen rechten Rand. Hier können Sie über einen Klick auf das entsprechende Icon in die Galerieansicht wechseln. Nun sehen Sie kleine Thumbnails der Seiten des Digitalisats, können so einen Überblick gewinnen und, wenn gewünscht, eine Seite per Doppelklick wieder zur Einzelansicht vergrößern.
    • Miniaturansicht: Öffnen Sie wieder das Fenstermenü über das erste Icon am oberen rechten Rand. Im Bereich ‘Miniaturansicht’ können Sie wählen, ob sie unten oder rechts eine Miniaturleiste der Seiten anzeigen möchten. Wählen Sie eine der Optionen. Nun wird Ihnen, zusätzlich zur Einzel-, Buch- oder Galerieansicht, eine Leiste mit Thumbnails und Seitenzahlen angezeigt. Über den Scrollbalken am unteren Rand können Sie darin navigieren, mittels Klick auf ein Thumbnail dieses in der Hauptansicht öffnen.

Im Arbeitsplatz können nicht nur portalinterne, sondern auch beliebige externe Digitalisate angezeigt und verglichen werden, sofern sie den IIIF-Standard unterstützen und Sie über die URL der Manifestdatei verfügen. Üblicherweise wird diese Adresse in Katalogen mit IIIF-unterstützenden Digitalisaten neben einem IIIF-Logo dargestellt. Sie enden meist auf ‘manifest’ oder ‘manifest.json’, wie in diesem Beispiel: https://iiif.ub.uni-leipzig.de/0000011641/manifest.json.

Um ein externes Digitalisat zum Arbeitsplatz hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie über die linke Menüleiste den Arbeitsplatz. Um die Bezeichnungen der Untermenüpunkte anzuzeigen, klappen Sie die Menüleiste über das Burger-Icon oben links auf.
  2. Rufen Sie den ersten Menüpunkt ‘Inhalte hinzufügen’ auf. Sie sehen nun eine Liste der von Ihnen während Ihrer aktuellen Sitzung hinterlegten externen Inhalte. Zu Anfang ist diese leer.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‘Inhalt hinzufügen’ rechts unten.
  4. Geben Sie nun die oben beschriebene Manifest-URL des externen Digitalisats ein. Klicken Sie auf ‘Hinzufügen’.
  5. Nun erscheint Ihr Digitalisat in der Liste. Sie können entweder über die Schaltfläche ‘Inhalt hinzufügen’ noch weitere Inhalte für Ihre Sitzung hinterlegen oder direkt das soeben hinterlegte Digitalisat im Arbeitsbereich öffnen.
  6. Zum Öffnen Klicken Sie auf die Schaltfäche des gewünschten Digitalisats in der Liste.

Digitalisate können im Handschriftenportal in zwei verschiedenen Formen registriert sein: Als Link auf eine externe Präsentation oder als IIIF-Manifest, das im Arbeitsplatz anzeigbar ist.

Wissenschaftliche Beschreibungen lesen

  1. Navigieren Sie zur Übersichtsseite der betreffenden Handschrift. 
  2. Scrollen Sie in den Abschnitt ‘Beschreibungen’.
    • Klicken Sie auf eine Beschreibungskarte, um diese direkt in Ihrem Arbeitsplatz zum Lesen zu öffnen oder
    • klicken Sie auf das ‘Plus’-Symbol, um die Beschreibung zu Ihrem Arbeitsbereich hinzuzufügen, aber im aktuellen Portalbereich zu bleiben und ggf. weitere Beschreibungen bzw. Digitalisate zum Arbeitsbereich hinzuzufügen. Wechseln Sie anschließend über die Menüleiste zum Arbeitsplatz.
  3. Alternativ können Sie eine Beschreibung auch aus der Trefferliste heraus öffnen.
  4. Klappen Sie dazu an einer Trefferkarte den Fundkontext auf.
    • Klicken Sie auf das ‘Plus’-Symbol, um die Beschreibung zum Arbeitsbereich hinzuzufügen.
    • Das direkte Springen an die Stelle des Treffers im Text wird noch implementiert.

ⓘ Über das Plus-Icon können Sie gleichzeitig beliebig viele Elemente – Beschreibungen wie auch Digitalisate – zum Arbeitsplatz hinzufügen. Ist diese Aktion erfolgreich, verändert sich das ‘Plus’-Symbol zu einem Haken. Die Zahl der aktuell im Arbeitsplatz befindlichen Elemente sehen Sie als kleine blau hinterlegte Zahl am Arbeitsplatz-Icon in der linken Menüleiste. Ein Klick auf den Haken entfernt das ausgewählte Element wieder aus dem Arbeitsplatz, ohne dass Sie dorthin navigieren müssen.

  1. Bisher stehen nur rudimentäre Navigationsfunktionen in der Testumgebung zur Verfügung. Umfangreiche Verbesserungen befinden sich in der Entwicklung.
    • Sie können, wie von anderen Textviewern gewohnt, über das Mausrad oder den Scrollbalken im Text hoch- und herunterscrollen.
    • Zusätzlich können Sie über das links eingeblendete Inhaltsverzeichnis durch Klick auf einen Menüpunkt im Text springen. Das Inhaltsverzeichnis ist momentan erst in Ansätzen entwickelt.
    • Alternativ können Sie bis zur Implementierung einer textinternen Suche über die Tastenkombination ‘Strg + F’ die standardmäßig im Browser implementierte Seitensuche nutzen. Diese unterscheidet sich zwischen Browsern, in Chrome öffnet sich beispielsweise oben rechts ein Eingabefeld, in das Sie ihren Suchbgeriff eingeben und mit ‘Enter’ bestätigen können.

Über das Plus-Icon können Sie Elemente zum Arbeitsplatz hinzufügen.

Arbeitsplatz individualisieren

  1. Öffnen Sie über die linke Menüleiste den Arbeitsplatz. Um die Bezeichnungen der Untermenüpunkte anzuzeigen, klappen Sie die Menüleiste über das Burger-Icon oben links auf. Idealerweise haben Sie bereits Digitalisate und Beschreibungen hinzugefügt, um die Effekte deutlicher sehen zu können.
  2. Rufen Sie den zweiten Untermenüpunkt ‘Ansichtsmodus’ auf.
  3. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in welchem Sie aus zwei Ansichtsmodi wählen können:
    • Elastisch: Ihnen steht ein unbegrenzter Arbeitsbereich zur Verfügung, von dem Sie einen Ausschnitt sehen. Über die gedrückte Maustaste können Sie den Arbeitsbereich ‚anfassen‘ und verschieben. In diesem gesamten Arbeitsbereich können Sie Fenster frei platzieren – Sie können also sogar mehr Fenster anordnen, als Sie in einem Bildausschnitt erkennen können. Jedes Fenster ist an seinen Rändern individuell auf die gewünschte Größe skalierbar und beliebig verschiebbar, Fenster können einander auch überlappen.
    • Mosaik: Der Arbeitsbereich besteht nur aus dem sichtbaren Ausschnitt zwischen den Menüleisten. Sämtliche Fenster werden hier flächenfüllend nebeneinander angezeigt. Sie können Fenster mit der Maus an andere Positionen ziehen und an ihren Rändern skalieren. Dies beeinflusst immer auch die anderen Fenster, um weiterhin eine flächenfüllende Anzeige beizubehalten.
  4. Wählen Sie den für Ihre Arbeit präferierten Anzeigemodus aus.
  1. Öffnen Sie über die linke Menüleiste den Arbeitsplatz. Um die Bezeichnungen der Untermenüpunkte anzuzeigen, klappen Sie die Menüleiste über das Burger-Icon oben links auf.
  2. Rufen Sie den dritten Menüpunkt ‘Vollbild’ auf.
  3. Der Arbeitsbereich wird nun bildschirmfüllend auf Ihrem Monitor dargestellt.
  4. Um den Vollbildmodus wieder zu verlassen, drücken Sie auf der Tastatur ‘Esc’.